Sonntag 23. März 2008
Diesen Ostersonntag Morgen verbrachte ich, ohne zu realisieren dass Ostern ist, mit Hongying im Amici. Nirgendwo konnte man Ostereier oder Osterhasen sehen, und selbst in dem sonst doch etwas westlich angehauchten Kaffeehaus konnte man irgendwas entdecken, das auf Ostern hingewiesen hätte. So saßen wir da also und schlugen nach einem feinen Frühstück unsere Bücher auf. Hongying korrigierte meine Sätze und ich versuchte ihr in Englisch zu helfen. Doch da sie auf alle möglichen Test einfach immer etwas auswendig gelernt hatte, was entweder im Buch stand, oder eine Freundin für sie geschrieben hatte, war es schwierig, ihr da weiterzuhelfen. Da ihr Vokabluar nicht für mehr ausreichte blieb unsere Konversation eben dabei, uns gegenseitig, Good morning zu sagen, und zu fragen, if you would like to have a cup of coffee. Zwar keine gewöhnliche Osterrsonntagbeschäftigung, aber zumindest war ich mit den ganzen Aufgaben fertig, bis Kingyan mich am Nachmittag abholte um ein Geschenk für Rukmanis Geburtstag kaufen zu gehen. Nach einiger Hin- und Herlatscherei und ein bisschen Köpferauchen, hatten wir dann schlussendlich auch einige gute Ideen, die wir sofort in die Tat umsetzten.
Nachdem das mit dem Geburstagsgeschenk erledigt war, ging ich mit Helene Sportschuhe kaufen. Da wir gestern beide zum ersten Mal im Gym waren, und recht begeistert fast den ganzen Nachmittag damit zubrachten, alle möglichen Geräte auszuprobieren, eine Runde auf den Laufbändern zu joggen, beschlossen wir, nachdem wir jetzt schon ordentliche Mitglieder des Gyms waren, und nicht mehr nur einen Schnuppertag machten, auch ordentliche Schuhe zu kaufen. Wenn wir weiterhin mit den Straßenlatschern im Gym aufkreuzten, könnte das vielleicht nicht nur unseren Knie schaden, sondern auch unseren Ruf als Sportler verderben. *hahaha* Wohl kaum möglich, weil die pinken Sportanzüge und die hautengen Jeans die manche Frauen zum Joggen anzogen, auch alles andere als professionell aussahen *ggg*.
Am Abend, als ich gerade mit meinen neuen Schuhen ins Wohnheim lief, kam mir Leo mit seiner Gymtasche entgegen und fragte mich ob ich mitgehen wolle. Da konnte ich natürlich nicht nein sagen, und probierte meine neuerworbenen Schuhe, die obwohl ich sie in der Männerabteilung kaufen musste, gar nicht so schlecht aussahen, und sich beim Joggen als umglaublich bequem rausstellten.
Der Trainer, der Helene und mir am ersten Tag die Geräte gezeigt hatte, und diesen Test mit uns gemacht hatte, wie unserer körperliche Verfassung momentan aussieht, war auch wieder da, und da fast keine Leute zu dieser Zeit mehr im Gym waren, blieb er fast die ganze Zeit bei mir stehen, und quatschte mit mir. Ich würde jetzt einfach mal behaupten, das war bestimmt, weil er überprüfen musste, ob ich eh nicht zu schnell joggte, und dabei noch ohne Probleme reden konnte *gg*
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen