Mittwoch 30. April 2008
奥运会 : 同一个世界, 同一个梦想.
Und in unserem Falle wurde diese Idee der Olympiade auch tatsächlich Realität.
Aufgeteilt in unsere Klassen, kämpften alle Nationalitäten in den Disziplinen Sackhüpfen, Seilziehen, Paarlauf, Autobusfahrt… gemeinsam für ein gemeinsames Ziel… besser zu sein, als die anderen Klassen. Obwohl das Wetter nicht so ganz mitspielte, und wir alle zuerst mit wenig Motivation auf unserem Sportplatz erschienen waren, wurde unsere private Olympiade doch zu einem lustigen Event. Helene und ich nahmen in der Disziplin Paarlauf teil und rannten ,mit den inneren Beinen, professionellst mit einem Handtuch zusammengebunden, was das Zeug hielt um dem Platz. Kingyan hatte unser Koreaner der die Einteilung übernommen hatte, wie alle anderen Burschen unserer Klasse in 4 Disziplinen eingeteilt, um so mit verstärkter Manneskraft für den Sieg unserer Klasse kämpfen zu können. Eigentlich war es ja eh nicht mal unsere Klasse, da unser Lehrer einfach für 4 Wochen nach Kanada abgehauen war, und wir in der Zeit zwar eine super Ersatzlehrerin für sein Fach hatten, die aber nicht für die Klassenvorstandsangelegenheiten zuständig war, die ansonsten ihm unterlagen. Und so mussten wir mit einer anderen Klasse gemeinsam teilnehmen und kämpften unter der Flagge der Zhongji 3 für den Sieg.
Zum Sieg reichte es zwar nicht ganz, aber immerhin landeten wir irgendwo auf dem 3. oder 4. Platz und gönnten uns anschließend aber dennoch ein „Siegermal“ beim Koreaner. Am Nachmittag machte ich mich dann daran, meinen Koffer vollzupacken, mit Dingen die ich mit nach Peking nehmen wollte, damit sie Mama anschließend mit nach Österreich nehmen konnte. Der Koffer wurde immer voller und voller und schwerer und schwerer, und als schließlich, mehr oder weniger alle Wintersachen und Bücher die ich nicht mehr brauchte drin verstaut waren, hatte er doch einiges über den erlaubten 20 Kilo.
Doch zum Glück hatte ich Kingyan, der versprach morgen in aller Herrgottsfrühe aufzustehen und mich zum Flugplatz zu bringen. So könnte er, falls es schief gehen sollte, ein paar von den Sachen wieder mit nach Hause nehmen. Von allen guten Freunden auf der Welt, ist Kingy bestimmt einer der hilfsbereitesten, den ich je kennengelernt habe. Und verlässlich… verlässlich wie die Schweizer Uhren *gg*… halt eben doch ein Schweizer :-D
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